Artur in Ecuador

Mein Leben als Freiwilliger

22März
2014

Bitte spenden!

Abi-Abi-Abituuur- die wichtigsten Prüfungen sind vorbei und zu meinem Überraschen war wohl meine schriftliche Spanischprüfung nicht so gut :D Jedoch konnte ich es noch mit dem mündlichen Teil- der Kommunikationsprüfung verbessern- im Labern war ich schon immer eine 1! 

Nun beginnen die Osterferien und viel Zeit bis zu meiner Odysee bleibt nicht; Impfspritzen müssen in meinen Körper gerammt werden, Kleider aussortiert, Versicherungsfragen geklärt, mein Zeitmanagement ans Limit meiner Fähigkeiten gebracht werden, sodass ich noch möglichst viel Zeit mit Familie und Freunden verbringen kann, ein Umzug, sowie Restschulzeit stehen auch noch an und  vor allem ist gerade wichtig: Spenden müssen gesammelt werden!

Ich hätte nie geglaubt, dass ich für einen guten Zweck mal Spenden sammeln werde!
Wie im letzten Beitrag schon erwähnt, muss ich 2200 Euro an Spenden aufbringen.
Für alle, die von mir keinen Flyer in die Hand gedrückt bekommen: hier ein Auszug!

Warum für Weltwärts spenden?
Beim weltwärts-Programm mit Experiment e.V.
entstehen für die Freiwilligen keine Kosten.
Im Rahmen der Förderung durch das Programm
zahlt Experiment e.V. ein Taschengeld von 100
Euro im Monat, (Auslands-) Reisekosten, Vor-,
Nach- und Zwischenseminare im Gastland und
übernimmt den Versicherungsschutz. Ebenso
trägt Experiment e.V. die Aufwendung für ortsübliche
Unterkunft und Verpflegung.
Die anfallenden Kosten werden zu 75 Prozent
vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung
und Zusammenarbeit (BMZ) getragen.
Um den Freiwilligendienst mit weltwärts durchführen
zu können, ist Experiment e.V. auf die
Spenden aus dem Förderkreis eines jeden Teilnehmers/
jeder Teilnehmerin angewiesen, der
die restlichen 25 Prozent decken soll.

Ihr Förderbeitrag ist willkommen!
Experiment e.V. ist eine gemeinnützige Organisation.
Ihr Förderbeitrag ist als Spende steuerlich
absetzbar. Spendenbescheinigungen
werden auf Wunsch nach Ende des Einzugszeitraums
zugestellt.
...
Einzelzahlung an den/die jeweilige/n Teilnehmer/
in. In diesem Fall überweisen sie an
den/die Teilnehmer/in oder übergeben das
Geld in bar und er/sie leitet es gesammelt an
uns weiter. Wenn Sie uns durch den/die Freiwillige/
n Ihre Adresse mitteilen, stellen wir
gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Mit einer Spende - ob Geld oder andere Materialien - würdet ihr einen ganz konkreten Beitrag zum interkulturellen Dialog und zur Völkerverständigung leisten, da ihr mir dadurch die Freiwilligenarbeit in meinem Projekt - benachteiligten Menschen helfen und globale Verantwortung übernehmen - mitermöglichen würdet.

 

Solltet ihr euch dazu entscheiden, Geld spenden zu wollen, schreibt mir eine Mail
args11@web.de

ihr erhaltet dann Informationen zu Bankdaten und (bei Nachfrage) über alles andere auch: zu mir, meiner organisation, dem projekt, ecuador, dem kostenaufwand und ALLESALLES, was noch interessant ist! :)
Ich freue mich über jede noch so kleine Spende!!!

Artur :)

 

 

17März
2014

Der kleine Abenteurer

Hallo Du holder Leser!
Du-der mich hoffentlich unterstützen wirst, bei meinem Vorhaben für ein ganzes Jahr als Lehrer an einer Schule in Ecuador zu arbeiten: jetzt schon einmal Danke für das Interesse an mir und an meinem Vorhaben! :)

Ich heiße Artur, bin 18 Jahre alt und gehe derzeit in der Naehe von Freiburg im letzten Jahr auf ein Gymnasium- Abi 2014! Verdammt gut, wenn es endlich vorbei ist!
Ich

Schon seitdem mir die Schule und meine Kleinstadt keinen Spaß mehr machen (besonders Schule), will ich einfach nur noch raus hier und "die Welt erobern"- das klingt furchtbar kitschig! Aber ich glaube es gibt so vieles, was man einfach gesehen haben muss, was man gefühlt haben muss, was man erfahren haben muss- diese Welt bietet einem so verdammt tolle, faszinierende, inspirierende und atemberaubende Orte, Menschen, Kulturen und Momente! Mal im Ernst- wer verreist nicht gerne?!
Deshalb geht es für mich nach dem Abitur erstmal nach England, Spanien, Italien und Ecuador, um mein Fernweh zu stillen...
"Das Juwel" unter diesen Reisen ist jedoch Ecuador- wer haette gedacht, dass ich so weit wegfliege?

Mit dem staatlich gefoerderten Freiwilligendienst von Experiment e.V. - the experiment in international living gehe ich für ein ganzes Jahr in das 9300 Km entfernte Puerto Quito.
Mitten im ländlichen Gebiet werde ich kleinen ecuadorianischen Kindern Englisch, Sport und Computación-das Arbeiten mit dem Computer ;) unterrichten.
Von August 2014 bis August 2015 werde ich bei einer Familie leben und ein komplett anderes Leben haben. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie das wird!

Die Kosten: Das ist immer die große Frage, bevor man eine Reise antritt...
Zu meinem Glueck werde ich sowohl vom Staat als auch von meiner Organisation gefoerdert. Ungefaehr 80% der gesamten Kosten werden übernommen! Aber weil es im Leben ja bekanntlich nichts geschenkt gibt, müssen 2200 Euro in meinem sogenannten "Spendenkreis/Foerderkreis" selbst erbracht werden. Einen guten Nebeneffekt hat das ganze für die Freiwilligen wie mich: Um andere Menschen zum Spenden zu bewegen, muessen wir uns damit auseinander gesetzt haben und genügend Informationen bieten!
Hier komme ich zu diesem Blog: In Ecuador wird diese Seite hier DAS Medium, um an meinen Erfahrungen und am Leben dort teilzuhaben. Ich möchte während der Zeit viele Bilder und Erfahrungsberichte veröffentlichen- um Freunde, Familie, Spender und Interessierte glücklich zu machen und die Möglichkeit zu nutzen, auf gewisse Weise durch das Schreiben zu reflektieren und meine Erlebnisse festzuhalten.

In der kommenden Zeit werde ich noch einmal genauer darauf eingehen, wie man spenden kann, wohin das Geld denn genau geht, wieso ich es brauche und es gibt  mehr Informationen zur Organisation, zum Projekt und zu meiner Aufregung, die exponentiell zunimmt. Über mich versuche ich zu Beginn noch so wenig wie möglich zu schreiben, da ich glaube, es kommt in der Zeit noch eine ganze Menge Information...

Am Donnerstag ist meine schriftliche Abitursprüfung in Spanisch und obwohl mir das Lernen für die restlichen Abiprüfungen eher Kummer statt Freude bereitet hat, sehe ich hinter dem ganzen Lernen für eben diese Sprache einen Sinn: In meinem Kopf sind so alberne Szenarien, wie ich auf meine Gastfamilie treffe und ich mit einem glaenzenden gymnasialen Spanischwortschatz begeistern kann :D
Jedenfalls meine ich, ich werde es so in der Anfangzeit deutlich leichter haben, als andere Freiwillige, von denen ich bisher gelesen habe...

Hasta luego!
Artur (mein Spanischlehrer besteht darauf, dass ich in der spanischsprachigen Welt Arturo heiße... ich bleibe erstmal lieber beim Artur! :p



         

03März
2014

Bald geht es los...das Schreiben

Dies ist nun mein erster Blogeintrag. Es folgen hoffentlich noch unzaehlig viele- man tut, was man kann! Ich gehe für ein Jahr nach Ecuador mit dem Freiwilligendienst von Experiment e.V. im Rahmen von Weltwaerts. Was das alles ist, was das soll, was ich will und wer "ich" eigentlich ist, erfahrt ihr alles in den naechsten Wochen! Erst einmal stehen nun die schriftlichen Abiturspruefungen an!